Finalist für das IGF-Projekt des Jahres 2026: Neue Wege für sauberes Wasser
Wie lassen sich Schadstoffe aus Wasser entfernen, die mit herkömmlichen Verfahren kaum abgebaut werden können? Genau dieser Herausforderung widmet sich das IGF-Projekt „ECDeHalo“ und gehört damit zu den drei Finalisten für das „IGF-Projekt des Jahres 2026“.
Im Projekt wurde ein neues Verfahren entwickelt, mit dem besonders langlebige Schadstoffe wie PFAS elektrochemisch abgebaut werden können. Diese Stoffe gelangen unter anderem aus industriellen Anwendungen in den Wasserkreislauf und stellen die Wasseraufbereitung vor große Herausforderungen, da sie in konventionellen Kläranlagen kaum entfernt werden.
Die Forschenden haben deshalb einen Ansatz entwickelt, der den Schadstoffabbau effizienter und zugleich energieärmer machen soll. Das Verfahren ist modular aufgebaut, lässt sich an unterschiedliche Einsatzgrößen anpassen und kann sowohl stationär als auch mobil eingesetzt werden.