Über die IGF

Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.

Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.

Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.

IGF bewegt: Erhalten Sie in Bild und Ton Einblicke in die IGF.

Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...

Geförderte Projekte

Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.

Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.

Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.

Service
FAQ

Drei Projekte im Finale: Wer wird „IGF-Projekt des Jahres 2026“?

20 Einreichungen, drei Finalisten und eine Entscheidung, die beim IGF-Kongress in Berlin fällt: Der Wissenschaftliche Rat der Industriellen Gemeinschaftsforschung hat die drei Projekte ausgewählt, die am 29. September 2026 um den Titel „IGF-Projekt des Jahres 2026“ antreten.

Mit dem Wettbewerb rückt die IGF Forschungsprojekte in den Mittelpunkt, die zeigen, wie aus wissenschaftlichen Erkenntnissen innovative Lösungen für die industrielle Praxis entstehen und welchen Mehrwert vorwettbewerbliche Forschung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen schaffen kann.

goldener Pokal auf Konfetti

©pexels

Diese drei Projekte stehen im Finale

Aus insgesamt 20 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF am 25. August 2026 drei Finalisten ausgewählt:

„Entfernung halogenierter Schadstoffe aus Ab- und Prozesswasser durch heterogen katalysierten elektrochemischen Abbau (ECDeHalo)“
Projektnummer: 01IF22353 N
Forschungsvereinigung: DECHEMA e. V.

„NbC-basierte Hartmetallzusammensetzungen als strategischer Werkstoffersatz für WC-Co in der Oberflächentechnik“
Projektnummer: 01IF22577N
Forschungsvereinigung: Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e. V. des DVS

„Entwicklung eines kontinuierlichen Spinnprozesses für ionenfunktionalisierte Biopolymerfasern auf Basis von Chitin (Kationenfunktionalisierte Chitinfasern)“
Projektnummer: 01IF22568N
Forschungsvereinigung: Forschungskuratorium Textil e. V.

So wurden die Finalisten ausgewählt

Grundlage für die Entscheidung des Wissenschaftlichen Rates waren fünf Kriterien, die sowohl die wissenschaftliche Qualität als auch die praktische Verwertbarkeit berücksichtigen. Bewertet wurden der Erkenntnis- und Innovationsfortschritt, die Erreichung des Anwendungszwecks, das Markt- und Verwertungspotenzial, der Mehrwert für kleine und mittlere Unternehmen sowie ein wirksamer Ergebnistransfer.

Die drei ausgewählten Projekte überzeugten mit innovativen Forschungsansätzen, konkreten Anwendungsperspektiven und ihrem Potenzial für die industrielle Praxis.

Die Entscheidung fällt beim IGF-Kongress

Beim IGF-Kongress am 29. September 2026 stellen die drei Finalistenteams ihre Projekte in jeweils siebenminütigen Bühnenpitches vor. Anschließend entscheidet das Publikum per Live-Voting, welches Projekt zum „IGF-Projekt des Jahres 2026“ gekürt wird.

Von neuen Verfahren zur Entfernung problematischer Schadstoffe aus Wasser über alternative Hartmetallwerkstoffe bis hin zu biofunktionalen Chitinfasern zeigen die Finalprojekte zugleich die thematische Vielfalt der Industriellen Gemeinschaftsforschung.

In den kommenden Wochen stellen wir die drei Projekte und ihre Forschung auf der IGF-Website noch ausführlicher vor.

Dabei sein und mitentscheiden

Wer die Finalprojekte live erleben und bei der Wahl mitentscheiden möchte, kann sich noch für den IGF-Kongress 2026 in Berlin anmelden.

Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Eine Registrierung ist noch bis zum 22. September 2026 möglich.

Wir freuen uns auf drei spannende Pitches und die Entscheidung des Publikums!