Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Entwicklung und Anwendung eines neuen regelbaren Räucherprozesses und Auswirkung auf die Qualität von Fleischwaren
Laufzeit:01.09.2020 - 29.02.2024Universität Hohenheim Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie FG Aromachemie
Universität Hohenheim Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie Fachgebiet Lebensmittelmaterialwissenschaften
Rund 60 % aller deutschen Fleischwaren werden geräuchert; hierbei werden entscheidende sensorische Qualitätsattribute, wie Farbe, Geruch, Geschmack und Textur, aber auch technofunktionelle Wirkungen, wie Festigkeit und Haftung der Wursthülle, erzielt. Räuchern trägt auch zur Haltbarkeit bei, da sowohl Protein- und Lipidoxidationen als auch mikrobielles Wachstum gehemmt werden.
Rauch ist ein komplexes Multiphasensystem, das aus einer Gasphase mit flüchtigen Komponenten besteht, in der Feststoffpartikel aus Harzen, Asche, Ruß, und Teer sowie kondensierten Flüssigpartikel dispergiert sind und wird in Deutschland technisch über sog. Raucherzeuger, zumeist im Glimmrauchverfahren, produziert. Derzeit eingesetzte Glimmraucherzeuger lassen sich jedoch nicht regeln und arbeiten mit konstanten Anlagenparametern.
Ziel des Vorhabens ist es, unter Verwendung eines neukonstruierten Forschungsraucherzeugers auf Basis eines Glimmraucherzeugers, der eine gezielte Variation der Pyrolysebedingungen ermöglicht, Untersuchungen zur Zusammensetzung und zu den physikochemischen Eigenschaften des erzeugten Rauchs durchzuführen. Dessen sensorische Wirkung hinsichtlich Geschmack, Geruch, Aussehen und Textur soll am Beispiel von Wiener Würstchen bestimmt werden.
Das Glimmrauchverfahren wird aufgrund seines breiten Einsatzspektrums v.a. von KMU präferiert. Eine Modifizierung dieses Verfahrens würde eine Vielzahl von KMU in die Lage versetzen, die Qualität ihrer Produkte zu verbessern, d.h. Produkte mit minimierten PAK-Belastungen zu produzieren und ihnen zugleich die Möglichkeiten eröffnen, neue Produkte mit interessanten sensorischen Eigenschaften zu entwickeln.