Über die IGF

Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.

Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.

Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.

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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...

Geförderte Projekte

Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.

Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.

Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.

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FAQ

Forschung für den Mittelstand - Die IGF-Projektdatenbank

Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.

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Entwicklung von kostengünstigen und nachhaltigen Elektrodensystemen im Pilotmaßstab auf Basis von optimierten Iridium/Ruthenium/Titanoxid-Schichten für den Einsatz in der PEM-Wasserelektrolyse

Laufzeit:01.11.2020 - 30.04.2024
Vorhaben-Nr. 21312 N

Forschungsvereinigung:

Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik e.V. - IUTA
Bliersheimer Straße 58-60
D-47229 Duisburg
Tel.: +49 2065 418-333
E-Mail: igf@iuta.de

Forschungseinrichtungen:

  • Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik e. V. (IUTA)

  • Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen Westfälisches Energieinstitut Arbeitsgruppe Wasserstoffenergiesysteme

  • Hochschule Mittweida University of Applied Sciences Fachgruppe Fertigungstechnik

Vorhabenbeschreibung:

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Der Einsatz von Elektrolyseuren wird im Rahmen der Energiewende eine entscheidende Rolle einnehmen. Die Erzeugung von Wasserstoff dient als Puffer für das Stromnetz, indem die zeitlichen und räumlichen Differenzen zwischen Stromverbrauch und regenerativer, und somit volatiler, Einspeisung überbrückt werden. Aufgrund der hohen Leistungsdichten und der Möglichkeit des diskontinuierlichen Betriebs werden Elektrolyseure auf Basis von Polymerelektrolytmembranen (PEM) in vielen Szenarien gegenüber der alkalischen Elektrolyse bevorzugt. Für die dezentrale Speicherung regenerativ erzeugter elektrischer Energie werden kompakte, maßgeschneiderte Lösungen benötigt, was eine Kernkompetenz deutscher KMU darstellt.

Im vorangegangen Vorhaben (19817 BG) werden erfolgreich neuartige Elektrodenstrukturen für die Anwendung als Anode in PEM-Wasserelektrolyseuren entwickelt. Das Vorhaben IT-PEM 2.0 soll an die Erfolge aus dem Vorgängervorhaben anknüpfen. Das Hauptziel der Verfahrensentwicklung ist es, die Anodenherstellung ausschließlich mit etablierten Prozessen und mit der in KMU vorhandenen Kompetenzen zu ermöglichen. Es soll eine Optimierung der Elektroden-Performance bei gleichzeitiger Vereinfachung des Herstellungsverfahrens erfolgen, wodurch das nötige Investitionsvolumen für eine industrielle Umsetzung gering gehalten und der Einstieg für KMU besonders attraktiv wird. Die Synthese der unterstöchiometrischen Titanoxidnanopartikel wird zukünftig in einem Prozessschritt möglich sein. Die Applikation der Partikel auf dem Substrat und der Sinterprozess werden ebenfalls zu einem skalierbaren Prozessschritt zusammengefasst. Zur Optimierung der Performance steht die Entwicklung eines Legierungselektrolyten zur galvanostatischen Abscheidung von Iridium/Ruthenium-Katalysatorpartikeln direkt auf der Elektrode im Fokus. Die Fertigung eines Demonstratorsystems im industrienahen Maßstab soll abschließend die Eignung der entwickelten Verfahren zur unmittelbaren Adaption durch KMU zeigen.