Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Stickoxidminderung bei der oszillierenden Verbrennung von Ammoniak als kohlenstofffreiem Energieträger
Laufzeit:01.06.2021 - 31.08.2023Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. (GWI)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Institut für Technische Chemie (ITC) Lehrstuhl für Hochtemperaturverfahrenstechnik
Der Klimawandel ist eine der Herausforderungen des 21. Jh., wobei die durch die Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzten THG-Emissionen, insbesondere CO2, einen wesentlichen Beitrag zur globalen Erwärmung leisten. NH3 kann als kohlenstofffreier Brennstoff als Alternative neben dem viel diskutierten H2 eine bedeutende Rolle spielen. Bezogen auf Transportvolumina hat H2 einen geringeren spezifischen Heizwert als NH3: NH3 lässt sich bereits bei 33 °C unter Normdruck verflüssigen, was den Transport erheblich vereinfacht. Wird NH3 als Energieträger bei der NH3-Verbrennung eingesetzt, ist mit hohen NOx-Emissionen zu rechnen, aber auch N2O sollte in Betracht gezogen werden, da sein Treibhausgaspotential um den Faktor 298 größer ist als der von CO2. Um kostspielige Investitionen in Abgasnachbehandlungsverfahren (DENOX), wie z. B. SCR-Katalysatoren zu vermeiden, müssen die Primärmaßnahmen voll ausgeschöpft werden. Mit Hilfe einer oszillierenden Fahrweise können die NOx-Emissionen um bis zu 50 % gesenkt werden, was an einer Pilotbrennkammer am KIT für Kohlestaubflammen und am GWI für Erdgas demonstriert wurde. Ziel des Vorhabens ist es, neben einer Gesamtbetrachtung für die Bereitstellung, Transport und Speicherung die Wirtschaftlichkeit der Verbrennung von NH3 unter Weiterentwicklung und Anwendung der oszillierenden Fahrweise zur NOx-Minderung zu bewerten. Diese Betrachtung ist insbesondere für die am Projekt beteiligten KMU sowie weiterer Unternehmen von großem Interesse, weil sie zukünftige Investitionsentscheidungen in die Ammoniaktechnologie zulassen. Der Nutzen für die KMU liegt vor allem in der Entwicklung einer effizienten Technologie der NOx-Minderung und der Möglichkeit, weitere kohlenstofffreie, alternative und erneuerbare Brennstoffe wie NH3 zu nutzen. Die am Projekt beteiligten Firmen profitieren als Erste an den Ergebnissen zur NH3-Bereitstellung, Brenneranpassungen und Betriebserfahrungen und sind für ihr Marktsegmente entsprechende Multiplikatoren.