Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Potentialanalyse von ATL mit Ejektor-Bypass für unterschiedliche Mobilitätsanwendungen
Laufzeit:01.10.2021 - 31.03.2024RWTH Aachen Lehrstuhl für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme
Technische Universität Berlin Institut für Land-und Seeverkehr Fachgebiet Fahrzeugantriebe
Eine weitere Reduzierung der CO2-Emission ist von zentraler Bedeutung bei der Entwicklung zukunftsfähiger Fahrzeugantriebe. Hocheffiziente Motoren müssen mindestens in den nächsten zwei Dekaden noch einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Ein Technologiebaustein für eine Steigerung des Wirkungsgrads kann ein als Ejektorstrahlpumpe ausgeführter Bypass eines Abgasturboladers sein. Der Ejektor-Bypass bietet im Vergleich zum etablierten Wastegate-Bypass einen Verbrauchsvorteil aufgrund verringerter Ladungswechselarbeit infolge einer bis zu 20% erhöhten Turbinenleistung bei gleichem Stufendruckverhältnis. In vorherigen Arbeiten konnte durch numerische Simulation ein Verbrauchspotential von bis zu 8% ermittelt werden. Neben der im Vergleich zum klassischen Wastegate-Bypass höheren Effizienz zeichnet sich der Ejektor-Bypass - im Vergleich zur variablen Turbinengeometrie - durch einen wesentlich vereinfachten und robusteren Aufbau aus. Dies macht die Technologie für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Langlebigkeit interessant, um auch hier perspektivisch die Flottenverbräuche zu senken. In diesem Projekt wird ein Auslegungsprozess für Ejektorstrahlpumpen in Turbinen von Abgasturboladern entwickelt, welcher folgenden Mehrwert insbesondere für KMU liefert: (1) experimentell validierte, geometriegestützte Optimierungsmethodik (ANB-Hersteller), (2) prädiktives 1D-Modell für eine anwendungsspezifische Ejektorstrahlpumpenauslegung, (3) Auswirkungen auf die Abgasnachbehandlung, (4) Untersuchung des thermischen Verhaltens. Außerdem wird mit dem aufgebauten 1D-Modell eine Technologiebewertung und Potentialstudie durchgeführt, in der unter anderem Folgendes analysiert wird: (1) Auslegungsrandbedingungen eines Ejektor-Bypass Turboladers und (2) Vorteile im Motorbetrieb bei verschiedenen Mobilitätsanwendungen (PKW, Nfz), Brennverfahren (mager, homogen, H2, Hybrid) und Betriebspunkten (Volllast, Kennfeld, Zyklus)