Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Zielgerichtete Weinbereitung zur sensorischen Verbesserung alkoholfreier Weine und Schaumweine
Laufzeit:01.11.2021 - 31.07.2025Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) - Rheinpfalz Institut für Weinbau und Oenologie
Die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums stehen im zunehmenden Maße im Fokus der staatlichen und europäischen Gesundheitspolitik. Die Produktion alkoholfreier Weine und Schaumweine ist deshalb von wachsendem gesellschaftspolitischem und von wirtschaftlichem Interesse. Allerdings gelingt es bei diesen alkoholfreien Produkten bis heute nur unzureichend, die sensorischen Eigenschaften des Alkohols zu reproduzieren; auch kommt es bei der Entalkoholisierung zum Verlust identitätsstiftender Weinaromen.
Ziel des Vorhabens ist eine Optimierung der Traubenverarbeitung und Weinbereitung vor und nach der Entalkoholisierung, um die sortentypischen Aromastoffe zu steigern und um mit mikrobiologischen Metaboliten und haptischen Wirkstoffen die Weinqualität zu verbessern.
Dem Antrag liegen die Arbeitshypothesen zugrunde, dass es
• einer Anreicherung der gebundenen Aromastoffvorläufer bedarf, damit sie unverändert die Entalkoholisierung überstehen und im alkoholfreien Wein ein Reservoir für die hydrolytische/enzymatische Freisetzung von Aromastoffen bilden,
• eines besseren Mundgefühls in den alkoholfreien Weinen bedarf, das mittels CO2, Traubensaft und Polysaccharide den Alkoholverlust kompensiert und die intensivierte Säurewahrnehmung maskiert,
• zur Erhaltung des wertigen Images von Wein eine Beschränkung auf die weingesetzlich erlaubten Maßnahmen bedarf.
Die deutsche Weinwirtschaft besteht aus rd. 16.900 weinerzeugenden Betrieben, die fast ausschließlich KMU sind. Die Ergebnisse eröffnen KMU die Möglichkeit, die Qualität ihrer Produkte zu verbessern. Da keine neue Technik entwickelt wird, sondern eine Kombination von in allen Betrieben umsetzbaren Prozessen, können Ergebnisse rasch in die Praxis umgesetzt werden.