Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Natürliche Flammschutzmittel auf der Basis von Phytinsäure für die textil- und
kunststoffverarbeitende Industrie
Laufzeit:01.07.2022 - 30.06.2024Deutsches Textilforschungszentrum NW gGmbH
Fraunhofer-Gesellschaft e.V. Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Halogenhaltige Flammschutzmittel für die textil- und kunststoffverarbeitende Industrie sind ökologisch bedenklich und gelten als stark gesundheitsgefährdend. Daher wird seit vielen Jahren nach Ersatzlösungen gesucht. Phosphor- und Stickstoffverbindungen stellen geeignete Alternativen dar, diese sind bisher allerdings nicht natürlichen Ursprungs. Phytinsäure ist hingegen eine natürliche Phosphorquelle, die sich z.B. durch Extraktion aus Weizenkleie und Ölsaaten sowie deren Reststoffen gewinnen lässt. Das DTNW hat bereits gezeigt, dass sich Phytinsäure in Kombination mit stickstoffhaltigen Polymeren für die Flammfestausrüstung von Textilien eignet. Das bis hierher aufgezeigte Layer-by-Layer-Verfahren ist allerdings vielstufig und für eine kommerzielle Anwendung zu teuer. Daher ist es das Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens, ein einstufiges Beschichtungsverfahren für Textilien zu entwickeln. Gleichzeitig sollen die natürlichen P/N-haltigen Flammschutzmittel beim Projektpartner UMSICHT auch bei der Extrusion von unterschiedlichen Kunststoffen wie Polypropylen, Polyester oder biobasiertem PLA zum Einsatz kommen. Dabei sollen mit unterschiedlichen synthetischen und natürlichen Polyelektrolyten stabile, wasserunlösliche Komplexe mit Phytinsäure gebildet werden, die über Beschichtungs- und Einarbeitungsverfahren auf und in unterschiedlichen textilen und nichttextilen Substraten immobilisiert werden, um den derart behandelten Materialien flammfeste Eigenschaften zu verleihen. Das F&E-Vorhaben adressiert klein- und mittelständische Textilhersteller und Textilausrüster, Hersteller und Veredler von Leder und Kunstleder, Hersteller von Textilhilfsmitteln, die chemische Industrie sowie die Kunststoffverarbeitende Industrie insbesondere für Elektrik/Elektronik-Produkte und Bauindustrie. Mit dem Einsatz von biobasierten Flammschutzmitteln eröffnen sich den Anwendern in den genannten Branchen neue Marktsegmente mit Artikeln aus nachhaltiger Produktion.