Über die IGF

Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.

Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.

Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.

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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...

Geförderte Projekte

Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.

Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.

Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.

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FAQ

Forschung für den Mittelstand - Die IGF-Projektdatenbank

Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.

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Modellierung der druck- und temperaturabhängigen Viskosität

Laufzeit:01.07.2022 - 30.06.2024
Vorhaben-Nr. 22496 N

Forschungsvereinigung:

Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. - FKM
Lyoner Straße 18
D-60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 6603-1345
E-Mail: info@fkm-net.de

Forschungseinrichtung:

  • Universität Paderborn Kunststofftechnik Paderborn (KTP) Fachgebiet Kunststoffverarbeitung

Vorhabenbeschreibung:

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Das Ziel des beantragten Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Modells zur Beschreibung der temperatur- und druckabhängigen Viskosität auf Basis von pvT-Daten.

Die Ermittlung der Druckabhängigkeit mittels Standard-HKR ist nicht möglich, da isobare Messungen nicht durchgeführt werden können. Weiterhin sind isotherme Messungen aufgrund der scherdissipativen Erwärmung nur bedingt möglich. Deshalb bleibt der Druckeinfluss trotz der Relevanz häufig unberücksichtigt, weil die Messung modifizierte Prüfgeräte erfordert sowie zeitaufwändig und kostenintensiv ist. Die Vernachlässigung der Druckabhängigkeit führt insbesondere bei hohen Drücken zu Fehlern in der Materialcharakterisierung.

Das zu entwickelnde Modell basiert auf der Theorie des freien Volumens und beschreibt die Abhängigkeiten von Druck und Temperatur auf die Viskosität indirekt mittels pvT-Daten. Hierbei wird das Löcher-Modell nach Simha-Somcynski verwendet und das freie Volumen mit der Viskosität verknüpft. Das Modell beruht auf zwei Ansätzen, wobei in einem ersten Ansatz die Druckabhängigkeit indirekt auf Basis und pvT-Daten hergestellt wird und die Temperaturabhängigkeit weiterhin durch HKR-Messungen generiert wird. In einem zweiten Ansatz werden beide Abhängigkeiten gänzlich auf Basis der pvT-Daten beschrieben. Abschließend wird ein standardisiertes Vorgehen entwickelt, das für beide Ansätze automatisch ein Modell zur Beschreibung der Abhängigkeiten mit Hilfe von Microsoft Excel generiert.

Die Modellierung ermöglicht den KMU den Zugang zu präziseren Materialdaten, da die Druckabhängigkeit insbesondere bei hohen Drücken berücksichtigt wird. Weiterhin wird die Materialcharakterisierung wirtschaftlicher gestaltet, da kostenintensive HKR-Messungen durch Substitution von pvT-Messungen auf ein Minimum reduziert werden. Sowohl Verarbeiter als auch Maschinenhersteller profitieren von präziseren Materialdaten und können ihre Prozesse und Anlagen zielführender auf die gegebenen Prozessbedingungen auslegen.