Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Texturierung von Pflanzen und Insektenproteinen mittels Extrusion und die Auswirkung auf die Verdaulichkeit
Laufzeit:01.01.2023 - 31.12.2024Fraunhofer-Gesellschaft e.V. Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV
Vor dem Hintergrund des globalen gesellschaftlichen Wandels kommt alternativen Proteinquellen wie Pflanzen- und Insektenproteinen eine immer größer werdende Bedeutung zu. Die Nähstoffverfügbarkeit und Verarbeitbarkeit der Proteine wird dabei maßgeblich von den Fraktionierungsprozessen beeinflusst. Da der Einsatz von Insektenproteinen in Lebensmitteln bislang rechtlich limitiert ist, ergibt sich die Notwendigkeit, Insektenproteine mit weiteren Proteinen, beispielsweise mit Pflanzenproteinen, zu kombinieren.
Das Potential der Weiterverarbeitung von Insekten/Pflanzenprotein-Kombinationen mittels thermophysikalischer Verfahren wie der Kochextrusion zur Herstellung texturierter Proteine sowie die Nährstoffverfügbarkeit derartiger Produkte ist bislang noch weitestgehend ungeklärt. Es wird angenommen, dass die Extrusionsbedingungen, aber auch nachgelagerte Prozessschritte wie die Trocknung, Rehydrierung und Applikation der Proteintexturate in Modell-Lebensmitteln einen Einfluss auf deren physikalische, sensorische, funktionelle und ernährungsphysiologische Eigenschaften der Produkte haben.
Ziel des Vorhabens ist es, den Einfluss der Prozessedingungen bei der Insekten-Proteingewinnung aus Mehlwürmern auf die Proteinverdaulichkeit, das Aminosäureprofil, sowie die Bioverfügbarkeit von Spurenelementen zu ermitteln. Weiterhin soll der Einfluss der Texturierung von Insekten/Pflanzenprotein-Blends auf die ernährungsphysiologische Qualität der Produkte untersucht werden. Durch die Bereitstellung von Daten zur Nährstoffverdaulichkeit und -bioverfügbarkeit werden KMUs bei der Entwicklung neuer ernährungsphysiologisch vorteilhafter Formulierungen unterstützt. Der Nachweis über die Proteinverdaulichkeit und Nährstoffverfügbarkeit der neuen Produkte kann für KMUs gewinnbringend in Marketing Konzepte eingearbeitet werden und damit den Umsatz im Vergleich zu herkömmlichen Produkten steigern.