Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Biokontrolle von Pseudomonas-Verderbniserregern auf Oberflächen in milchproduzierenden Betrieben durch Bakteriophagen
Laufzeit:01.11.2022 - 30.04.2025Max Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie
Pseudomonaden sind die am weitesten verbreiteten psychrophilen (kälteliebenden) Verderbniserreger, besonders in aerob gelagerten Lebensmitteln mit einem hohen Wassergehalt und neutralem pH-Wert, wie Fleisch, Fisch, Geflügel und Milch.
Pseudomonaden in Rohmilch werden zwar durch Hitzebehandlungen inaktiviert, insbesondere aber die Produktion von hitzestabilen Enzymen durch diese Bakterien ist problematisch, da viele der protein- und fettabbauenden Enzyme nach Sterilisationsverfahren, wie Pasteurisation und UHT-Behandlung, weiter aktiv bleiben und damit die Qualität und Sensorik, das optische Erscheinungsbild und die Haltbarkeit der Milch stark beeinträchtigen können. Ein besonderes Problem sind v. a. bakterielle Biofilme, die durch ihre Anheftung an einer Vielzahl von Oberflächen (z.B. Milchtanks, Melkequipment) sowie durch die Produktion einer schützenden Schleimschicht (Biofilmmatrix) eine deutlich gesteigerte Resistenz gegenüber etablierten Reinigungsverfahren aufweisen.
Ziel des Vorhabens ist es deshalb, ein Konzept zur Biokontrolle von Pseudomonas-Bakterien durch Bakteriophagen zu erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf einer Phagenbehandlung von Multispezies-Biofilmen. Ziel ist die Zusammenstellung eines potenten lytischen Phagen-Cocktails, der in Kombination mit etablierten Reinigungsmitteln proteolytisch aktive Pseudomonas-Spezies effektiv aus Biofilmen eliminieren kann.
Der ökonomische Schaden durch Verderbniserreger in der Milchproduktion beträgt zwischen 25-30 % weltweit und kann insbesondere für KMU existentielle Folgen haben.