Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Entwicklung einer Entwurfsrichtlinie für modulare, haptische und optische Bodenindikatoren für Blindenleitsysteme und RFID-basierte Navigationssysteme für Innenräume auf Basis textiler Bodenbeläge
Laufzeit:01.01.2023 - 31.12.2024
TFI - Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen e.V.
Technische Hochschule Mittelhessen Fachbereich Bau Fachgebiet Bauinformatik + Nachhaltiges Bauen
Zur Inklusion von sehgeschädigten Menschen ist ein Blindenleitsystem auf der Basis von Bodenindikatoren in öffentlichen Bereichen eine Voraussetzung. Besonders problematisch ist die Orientierung in fremden Gebäuden. Während die Bodenindikatoren im Außenbereich mittlerweile Standard sind, werden sie im Innenbereich aufgrund von mangelhafter Ästhetik kaum eingesetzt. Das Projektziel ist die Entwicklung einer Entwurfsrichtlinie für ein Leit- und Informationssystem für Innenräume, welches aus textilen Bodenindikatoren mit integrierten RFID Tags und einem darauf basierenden Navigationssystem besteht.
Dazu werden in Zusammenarbeit mit Betroffenen sowie Unternehmen aus dem projektbegleitenden Ausschuss Anforderungsprofile für das Leit- und Informationssystem erstellt. Auf dieser Grundlage werden Bodenindikatoren für den Innenbereich auf Basis der Tuftingtechnologie entwickelt, die vielfältige Struktur- und Farbmusterungsmöglichkeiten bietet. Für einen vielseitigen Einsatzbereich bestehen die 3-dimensionalen textilen, haptischen und optischen Bodenindikatoren aus modularen Teppichfliesen, die mit dem Blindenstock zu erfassen sind. Für das Navigationssystem im Innenraum werden RFID Tags als Bestandteil eines RFID Systems in die Teppichfliesen integriert. Das System wird über eine Schnittstelle mit dem BIM-Gebäudedatenmodell verknüpft, um auf dieser Basis eine Navigationsapp zur Ausgabe auf mobilen Endgeräten zu entwickeln, die barrierefrei in Echtzeit durch das Gebäude navigieren kann. In diesem Zusammenhang werden Gestaltungsrichtlinien, Anforderungen und Prüfungen zur Praxistauglichkeit der Systeme entwickelt. Das System wird mit einem Demonstrator durch einen Praxistest mit sehgeschädigten Menschen validiert.
Von den Entwicklungen in diesem Projekt profitieren neben sehgeschädigten Menschen, KMU aus den Bereichen der textilen Bodenbeläge, RFID-Technik, Bauindustrie und App-Entwicklung. Durch die Ergebnisse des Projektes entstehen für die Unternehmen neue Geschäftsfelder.