Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Untersuchungen zur Bildung und Vermeidung von Präzipitaten auf und in Rohschinken
Laufzeit:01.03.2023 - 28.02.2026Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL)
Universität Hohenheim Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie Fachgebiet Lebensmittelmaterialwissenschaften
Der fleischverarbeitende Sektor gehört mit einem Umsatz von 44,5 Mrd. € zu den wichtigsten Zweigen der Lebensmittelindustrie. Getrocknete Produkte wie Schinken sind beliebt und werden vielfach von KMU produziert.
Während der Trocknung von Rohschinken kann allerdings der Entzug von Wasser zur Übersättigung des im Produkt enthalten Restwassers führen, so dass Stoffe mit geringer Löslichkeit in Form von Kristallen präzipitieren können. Die Kristalle können innerhalb des Muskelgewebes oder an der Oberfläche von langgereiften und luftgetrockneten Rohschinken gebildet werden. Als eine der Hauptursachen der weißen Oberflächenbeläge bzw. der Kristalle wird eine Ausfällung der Aminosäure Tyrosin vermutet.
Es fehlen aber bislang systematische Untersuchungen, die zu einem besseren Verständnis des zugrundeliegenden Mechanismus führen und aus denen heraus tragfähige Lösungen entwickelt werden könnten. Ziel des Vorhabens ist es, die Vorgänge der Bildung der Kristalle und deren Einflussfaktoren im Detail zu analysieren, um daraus Handlungsempfehlungen für KMU zur Inhibierung zu erarbeiten. Zentrale Hypothese des Vorhabens ist, dass der Ort der Entstehung, die Kinetik der Kristallnukleation und des Kristallwachstums von Stofftransportprozessen, proteolytischen Abbauprodukten und Ionengradienten abhängen, die während Trocknung, Reifung und Lagerung entstehen.