Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
IGF bewegt: Erhalten Sie in Bild und Ton Einblicke in die IGF.
Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Selbstreinigende Hohlfasermembranen mit enzymatisch aktiven Mikrogelen
Laufzeit:01.04.2023 - 31.03.2025DWI - Leibniz-Institut für Interaktive Materialien
Das Auftreten von Fouling in Membranprozessen bewirkt eine irreversible Leistungsverschlechterung. Konventionelle Methoden zur Reduktion von Fouling beruhen auf regelmäßigen Reinigungszyklen, was zu längeren Totzeiten der Prozesse führt, oder der Hydrophilierung des Membranmaterials mit löslichen Additiven im Membranmaterial, wobei eine Zunahme des Foulingpotentials über die Zeit beobachtet wird. Im abgeschlossenen IGF-Forschungsvorhaben 19809 N konnten Hohlfasermembranen erfolgreich mit Mikrogelen funktionalisiert und ihr hohes Antifoulingpotential nachgewiesen werden. Im geplanten Forschungsvorhaben soll auf den bisherigen Erfolgen aufgebaut werden, indem die intrinsischen Antifouling-Eigenschaften der Mikrogele durch eine selbstreinigende Funktionalität erweitert werden. Hierbei sollen die Mikrogele mit Enzymen (z.B. Proteasen), welche in der Lage sind Fouling abzubauen, ausgestattet werden. So können Membranen mit der Fähigkeit einer aktiven Selbstreinigung ausgestattet werden.
Die Anwendungsentwicklung wird in enger Zusammenarbeit mit den Firmen im projektbegleitenden Ausschuss stattfinden, um frühzeitig mögliche Hindernisse zu identifizieren und zu überwinden.
Da keine Investitionskosten nötig sind, um das Konzept mit der Ein-Schritt-Membranherstellung kommerziell umzusetzen, ermöglicht es für KMU aus dem Bereich Membranherstellung eine schnelle Erweiterung ihres Produktspektrums. Eine kontinuierliche Synthese ermöglicht KMUs eine höhere Produktion mit einem ähnlich großen Aufwand. Die entwickelten Hohlfasermembranen können in Standardmodulen konfektioniert werden und bieten für KMUs aus dem Bereich Anlagenbau die Möglichkeit diese in bestehende Anlagentypen einzusetzen und so weitere Kunden, die an Wasseraufbereitung und Produktaufreinigung interessiert sind, zu gewinnen.