Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.
Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.
Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.
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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...
Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.
Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
Hier finden Sie Veranstaltungen mit Bezug zu IGF-Forschungsvorhaben.
Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.
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Flexibles und ressourcenschonendes Verfahren zur Herstellung von Weizenbroten durch den simultanen Einsatz von Ohmic Heating und Nahinfrarot-Strahlung
Laufzeit:01.08.2023 - 31.01.2026Technische Universität München School of Life Sciences Forschungsdepartment Life Science Engineering Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie
Der Backprozess stellt mit bis zu 65 % des Gesamtenergieverbrauchs einer Bäckerei den energieintensivsten Herstellungsschritt dar und wird durchgeführt, um durch die Zufuhr von Energie einen genussfähigen Zustand der Produkte zu erzielen, mikrobiologische Sicherheit zu gewährleisten sowie erwünschte Geschmacks-, Aroma-, Farb- und Textureigenschaften zu erzeugen. Als Energieträger werden derzeit insbes. Strom und Gas eingesetzt, deren Kosten aber zunehmend steigen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Backverfahren, die auf Wärmeübertragung durch Konvektion, Strahlung und Wärmeleitung beruhen, basiert das Ohmic-Heating-Verfahren (OH) auf der direkten Leitung von Strom durch das Produkt. Die Wärmeerzeugung hängt dabei von der Stärke des elektrischen Felds, der Frequenz sowie der elektrischen Leitfähigkeit des Produkts ab. Da OH eine volumetrische Erhitzung induziert, erfolgt eine energieeffiziente, schnelle und homogene Ausbildung der Krume.
Das Potential der veränderten Kinetik der Transformation von Teig zur gewünschten Krume ist aus backtechnologischer Sicht bisher nicht ausreichend erforscht. Der Einsatz von OH für die Backwarenproduktion ist insb. in KMU bisher nicht etabliert, da OH zwar eine Krumenfixierung ermöglicht, jedoch keine Krustenbildung und Bräunung; diese beeinflussen aber u.a. Textur und Geschmack eines Brotes maßgeblich.
Ziel des Vorhabens ist es, durch die systematische Aufklärung des Einflusses von prozess- und rezepturseitigen Parametern auf die molekularen und mikrostrukturellen Prozesse der Krumenausbildung mittels Ohmic Heating sowie den darauf abgestimmten Einsatz von NIR zur Krustenbildung und Bräunung, ein flexibles und ressourcenschonendes Verfahren zur Herstellung von Weizenbroten zu entwickeln, um KMU den Einsatz dieser Technik zu ermöglichen.