Über die IGF

Forschungsvereinigungen müssen für die Antragstellung im Rahmen der IGF autorisiert sein. Noch nicht autorisierte Forschungsvereinigungen können einen Antrag auf Autorisierung im Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellen, wenn die Kriterien gemäß der Anlage Förderrichtline erfüllt sind.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit einzigartiges, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglicht.

Eine Kurzdarstellung veranschaulicht den Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung des Forschungsergebnisses.

Hier finden Sie eine Übersicht aller IGF-Forschungsvereinigungen.

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Mit den Mitteln der IGF werden im transnationalen Netzwerk CORNET auch Projekte gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern durchgeführt ...

Geförderte Projekte

Im Rahmen des IGF-Kongresses wurde das IGF-Projekt des Jahres 2025 gewählt. Unter 23 Einreichungen hat der Wissenschaftliche Rat der IGF drei Finalisten nominiert. Das Gewinner-Team wurde durch das Publikum gewählt.

Ein kleiner Ausschnitt der bisher rund 12000 geförderten Projekte bietet einen Einblick in die Vielfalt der Forschungsthemen.

Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.

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Forschung für den Mittelstand - Die IGF-Projektdatenbank

Die Projektdatenbank der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) umfasst rund 12000 abgeschlossene und laufende IGF-Vorhaben seit dem Jahr 1995 und wird regelmäßig aktualisiert.

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Charakterisierung, Quantifizierung und Einfluss von Emulgatoren auf den Erhalt der Technofunktionalität von Milcherzeugnissen für den Export

Laufzeit:01.03.2017 - 29.02.2020
Vorhaben-Nr. 19355 N

Forschungsvereinigung:

Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. - FEI
Godesberger Allee 125
D-53175 Bonn
Tel.: +49 228 3079699-0
E-Mail: fei@fei-bonn.de

Forschungseinrichtungen:

  • Universität Hohenheim Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie Fachgebiet Milchwissenschaft und -technologie

  • Universität Hohenheim Institut für Lebensmittelchemie Fachgebiet Lebensmittelchemie und Analytische Chemie

Vorhabenbeschreibung:

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Zahlreichen Milchprodukten werden Emulgatoren zugesetzt, um die technofunktionellen Eigenschaften dieser Produkte, wie Viskosität, Aufrahmstabilität, Schaumfestigkeit und -stabilität, einzustellen. Diese Emulgatoren sind keine definierten Einzelsubstanzen, sondern Mischungen, die zusätzliche Nebenprodukte (Glycerin, anorganische Komponenten) aus der technischen Gewinnung enthalten; sie sind chemisch unzureichend charakterisiert. Es besteht die Vermutung, dass sie für Produktinstabilitäten während der Lagerung und für Schwankungen in der Technofunktionalität mitverantwortlich sind.

 

Ziel des Vorhabens ist es deshalb, die Beziehungen zwischen der Zusammensetzung und der Konzentration der technischen Emulgatoren und den technofunktionellen Produkteigenschaften in komplexen Milcherzeugnissen zu untersuchen. Die chemische Charakterisierung erlaubt erstmals der Frage nachzugehen, wie Haupt- und Nebenprodukte technischer Emulgatoren (E 471, E 472) die technofunktionellen Eigenschaften beeinflussen.

 

Es sollen Methoden zur Quantifizierung und Differenzierung von Mono- und Diglyceriden entwickelt und damit ein Beitrag zum Aufbau einheitlicher Standards zur Qualitätskontrolle von Emulgatoren geleistet werden. Auf das Know-how können KMU in der Produktentwicklung, der Optimierung von Prozessen und der Qualitätskontrolle zurückgreifen.

 

Ergebniszusammenfassung:

 

Es wurden analytische Methoden zur Charakterisierung und Quantifizierung kommerzieller E 471- sowie E 472-Emulgatoren entwickelt. Diese umfassten vor allem Methoden der HPTLC und LC, gekoppelt mit Fluoreszenz-Detektion oder/und massenselektiver oder UV-Detektion. Für E 471-Emulgatoren wurde zusätzlich eine Extraktionsmethode aus Sprühsahne entwickelt und validiert, welche die Analyse von Proben des deutschen Marktes sowie die Charakterisierung der Emulgator-Zusammensetzung in Sprühsahne über einen längeren Lagerzeitraum ermöglichte. E 471-Emulgatoren unterschiedlicher Zusammensetzung (Monoglyceridgehalt, Fettsäurezusammensetzung, Nebenbestandteile) wurden hinsichtlich ihrer technofunktionellen Eigenschaften charakterisiert. Somit ist die wissensbasierte Applikation von E 471-Emulgatoren für unterschiedlichste Anwendungen möglich.